AQUINATA PFLEGEEINRICHTUNGEN

Leitbild


DER PFLEGEBEDÜRFTIGE - MITTE ALLER DIENSTE

In unserer Sorge um den pflegebedürftigen Menschen gilt für uns das Wort Gottes: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan." (Mt. 25,40)

DIENSTGESTALTUNG DER MITARBEITER

Träger und Mitarbeiter bilden eine Dienstgemeinschaft.

KRANKENHAUSSEELSORGE

Aus der Sicht einer ganzheitlichen Sorge heraus ist der Dienst der seelsorgerischen Begleitung sowohl auf den Bewohner, den Angehörigen als auch auf den Mitarbeiter gerichtet.

BEZIEHUNGEN ZUM GESELLSCHAFTLICHEN UMFELD

Öffentlichkeitsarbeit, Erfüllung des Versorgungsauftrages und Wirtschaftlichkeit sollen im christlichen Sinne als besondere Faktoren die Beziehungen unseres Hauses zum gesellschaftlichen Umfeld berücksichtigen.

Die Erfüllung von Qualitätsansprüchen gemäß Beschluß der Leitung ist die Basis unserer Zusammenarbeit mit Bewohnern, Mitarbeitern und unserem betrieblichen Umfeld. Hierzu gehören die folgenden Aussagen:

  1. Unternehmensphilosophie - Leitlinien
  2. Grundsätze unserer Arbeit - Erläuterungen
  3. Der Umgang miteinander
  4. Was ist für uns ein Bewohner?
  5. Schlußbemerkung

I. UNTERNEHMENSPHILOSOPHIE - LEITLINIEN WÜRDE DES MENSCHEN

Der Mensch ist Geschöpf und Abbild Gottes. Darin liegt seine Würde.

II. GRUNDSÄTZE UNSERER ARBEIT - ERLÄUTERUNGEN

Für die Zusammenarbeit innerhalb des Hauses gelten darüber hinaus noch folgende Grundsätze:

III. DER UMGANG MITEINANDER

Der Umgang miteinander ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Ansprüchen und praktischer Umsetzung der alltäglichen Arbeit.
Das bedeutet für uns:

  1. Seien Sie Vorbild
    • - Mitarbeiter gegenüber Mitarbeitern -
    • - Vorgesetzte gegenüber Mitarbeitern -
    • - Mitarbeiter gegenüber Vorgesetzten -
  2. Stellen Sie klare Aufgaben und nehmen Sie Aufgaben an.
  3. Sehen Sie Ihre besondere Verantwortung für Menschen.
  4. Informieren Sie Mitarbeiter.
  5. Erkennen Sie die Arbeit Ihrer Mitarbeiter an - nutzen Sie sie nicht aus.
  6. Fördern Sie tüchtige Mitarbeiter.
  7. Entscheiden Sie rasch - jede Entscheidung ist besser als keine.
  8. Bereinigen Sie Meinungsverschiedenheiten umgehend.
  9. Motivation und Kritik; Seien Sie
    • ehrlich,
    • unmißverständlich,
    • klar,
    • offen,
    • direkt [miteinander, nicht übereinander].
  10. Seien Sie ein Mensch und geben Sie eigene Fehler zu.

IV. WAS IST FÜR UNS EIN BEWOHNER?

Der Bewohner ist die wichtigste Person in unserem Heim. Der Bewohner hängt nicht von uns ab, sondern wir von ihm. Der Bewohner stört nicht, sondern gibt unserer Arbeit Sinn! Wir sind für den Bewohner da.

Beschäftigung im Heim gibt es nur, weil es Bewohner gibt.

Ein Bewohner ist nie eine Nummer oder eine Erkrankung, sondern ein Mensch aus Leib und Seele mit all seinen Ängsten und Nöten.

Die Bewohner der Einrichtung sind häufig in ihrer physischen und psychischen Leistungsfähigkeit eingeschränkt, aus einem gewohnten Leben in eigener Wohnung mit selbstbestimmtem Tagesablauf herausgerissen, damit besonders verletzbar, aber auch besonders angewiesen auf liebevolle Pflege und Betreuung wie auch besonders dankbar für menschliche Zuwendung und Wärme.

Die Mitarbeiter der Einrichtung sollen dem Bewohner helfen, ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu führen. Hierzu müssen alle Anstrengungen darauf ausgerichtet sein, die geistigen, körperlichen und seelischen Kräfte des Bewohners zu erhalten und zu stärken.

Dieses Ziel kann regelmäßig nur erreicht werden, wenn

V. SCHLUSSBEMERKUNG

Qualität ist niemals ein Zufall:
Sie ist immer das Ergebnis hoher Ziele,
aufrichtiger Bemühungen,
intelligenter Vorgehensweise
und geschickter Ausführung.



Katholische Schwesternschaft
AQUINATA e.V.
als Rechtsträger der AQUINATA-Pflegeeinrichtungen

Katholische Schwesternschaft AQUINATA e.V. Jungfernstieg 12, 12207 Berlin

Verwaltung: Pfleidererstraße 3-4, 12205 Berlin
Telefon: 81073-0, Fax: 81073-100

Pflegeeinrichtungen:
   Pfleidererstraße 3-4, 12205 Berlin
   Knesebeckstraße l, 12205 Berlin

Stand: Januar 2000


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