Pflegeeinrichtungen mit Tradition
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Pflegeeinrichtungen mit Tradition

Unsere Pflegeeinrichtungen stehen in der Tradition der katholischen Aquinata-Schwesternschaft. Sie schauen auf eine fast 90jährige Geschichte zurück und haben mit sozialem Engagement und Pioniergeist Einrichtungen geschaffen, die sich dem Wohl des pflegebedürftigen Menschen widmen. Daher prägen menschliche Wärme und seelsorgerische Zuwendung das Klima in unseren Einrichtungen.

1927 wurde in der Uhlandstraße in Berlin-Wilmersdorf ein Wohnheim für 15 katholische Schwestern als erster Vorläufer unserer heutigen Pflegeeinrichtungen gegründet. Initiatorin war die Krankenschwester Gertrud van der Beek, welche die Notwenigkeit erkannte, katholische Schwestern familiär zusammenzuschließen, da diese häufig unter schwierigen Bedingungen allein in der großen Stadt lebten. Auf Anraten eines priesterlichen Freundes wählten sich die Schwestern den heiligen Thomas von Aquin zum Patron und sein Wort „Domine, non nisi Te! – Herr, nichts außer Dir!“ zum Leitwort, das auch heute noch für die Arbeit unserer Mitarbeiter steht.

Die neu gegründete Schwesternschaft sah zuerst ihre Aufgabe in der ambulanten und häuslichen Krankenpflege. Nach gerade einmal drei Jahren eröffneten sie in Berlin-Lichterfelde Ost das erste Hospital in der Diözese Berlin. 1932, 1935 und 1940 folgten die Eröffnungen von drei weiteren Aquinata-Hospitalen.

Während des Krieges mussten die Schwestern mit ihren Patienten Berlin verlassen. Sie verlegten in das Militärlazarett in Schweizermühle bei Pirna (Sachsen), wo sie auch erfuhren, dass ihre Häuser in Lichterfelde und Südende einem Bombenangriff zum Opfer gefallen waren. In Schweizermühle betreuten sie ca. 300 Patienten und übernahmen auf Bitten des damaligen Caritasdirektors Albs eine Krankenstation mit 55 Patienten sowie ein Pflegeheim mit 35 Patienten in Leipe (Schlesien).

Nach Kriegsende zog Oberin van Beek zurück nach Berlin und erreichte, dass das Haus in der Ladenbergstraße in Berlin Dahlem den Schwestern von den Besatzungsmächten zurückgegeben wurde. Nach einer beschwerlichen Zeit des Wiederaufbaus wurden die Häuser nach und nach wieder eröffnet. Im Jahr 1952 wurde in der Knesebeckstraße in Lichterfelde das jetzige Mutterhaus eingeweiht. Es folgte 1955 die Einweihung des Aquinata-Hospitals in der Pacelliallee. 1964/65 wurde in Bad Driburg ein Haus zu Ausbildungszwecken und zur Erholung sowie als Ruhesitz für Schwestern geschaffen.

Kurz vor ihrem Tod am 1. April 1970 plante die Gründerin der Aquinata-Schwesternschaft den Neubau einer Einrichtung für chronisch Kranke in der Pfleidererstraße. Ihre Nachfolgerin Schwester Mechthildis Hannstein übernahm als erste große Amtshandlung die Umsetzung dieser Planung. Später erfolgte die Umwandlung der beiden Einrichtungen in der Knesebeckstraße und Pfleidererstraße in Krankenheime. Als weiteren Neubau ließ sie eine Altentagesstätte mit der Kapelle „Maria, Mutter vom Guten Rat“ in der Celsiusstraße in Lichterfelde-Süd errichten, die 1980 eingeweiht wurde.

Als dritte Oberin der Aquinata-Schwesternschaft wurde Schwester Maria Müller berufen. Nur schweren Herzens hat sie das Amt der Oberin auf sich genommen und zielbewusst Schwester Vera Fellner (heutige Oberin) durch eine nicht leichte, aber gute Schule zu ihrer Nachfolgerin vorbereitet und 1982 bestimmt.

Oberin Vera Fellner führt die Tradition von Aquinata bewusst fort: aktivierende Pflege der Patienten, menschliche Wärme verbunden mit seelsorgerischer Zuwendung, moderne und ansprechende Räumlichkeiten sind wesentliche Elemente des sozialen Engagements der Schwesternschaft.

Aquinata-PflegeeinrichtungenUnter anderem in der Knesebeckstraße 1 und Pfleidererstraße 3 - 4 in 12205 Berlin.030 / 810 730 - 0
Pfleidererstraße 3 - 4Berlin12205BerlinDeutschland